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Selbsthypnose

Die Selbsthypnose ist eine Technik der Hypnose, bei der versucht wird selbstständig einen Zustand der Trance zu erreichen. Damit ist die Grundlage dafür geschafft mit Hypnose bestimmte Lebensziel zu erreichen. Mögliche Ziele reichen von einer entspannten Lebenseinstellung, sportlich aktiver werden bis hin zum Abnehmen mit Hypnose. Die Einsatzmöglichkeiten sind schier unendlich.

Sie wird gerade bei Anfängern häufig mit einer Audioaufzeichnung angewendet bei der ein Sprecher dem Nutzer Anleitungen gibt. Der Zustand der Trance kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden. Sehr effektiv ist etwa progressive Muskelentspannung oder zum Beispiel, ähnlich wie beim Meditieren,  das Beobachten der Atmung. Wichtig dabei ist dass ein Zustand der Entspannung erfolgt. Am besten geschieht das in einer angenehmen Sitz- oder Liegehaltung. Um den Effekt der Entspannung zu unterstützen werden oft entspannende Musik, das Geräusch von plätscherndem Wasser und Meeresrauschen oder ähnliche angenehme und beruhigende Klänge verwendet. Der Grund einen Trancezustand zu erreichen ist, einfach ausgedrückt, eine Tür zum Unterbewusstsein zu öffnen. In diesem Zustand sind die Selbstkritik und das beherrschende Bewusstsein eingeschränkt. Das macht es leichter neue Informationen ungefiltert aufzunehmen und so Verhaltensweisen neu zu definieren oder zu manifestieren.

Mit Selbsthypnose seine Ziele erreichen

Ist man im Zustand der Trance werden die gewünschten Verhaltensweisen oder das gewünschte Ziel trainiert. Die vielen Anwendungsbereiche der Selbsthypnose bieten eine Vielfalt an Hilfsmöglichkeiten sich selbst für den Alltag zu rüsten. Man kann mit relativ wenig Aufwand eine spürbar höhere Lebensqualität erreichen. Der große Vorteil bei der Selbsthypnose ist dass wir keine materiellen Veränderungen benötigen. Häufig ist es so, dass wir im Alltag vielen Stresssituationen begegnen die uns zu schaffen machen und wir keinen wirklich hilfreichen Umgang damit finden. Diese zu umgehen ist sehr schwer und oft nicht möglich. Es kann auch sein, dass wir eine Eigenschaft besitzten von der wir wissen dass sie uns behindert oder negativ beeinflusst und es uns einfach nicht gelingt unser Verhalten zu verändern. In diesen Fällen kann die Selbsthypnose eine tolle Unterstützung bieten. Mit ihr kann man an seiner inneren Einstellung arbeiten um etwa eine andere Sicht auf bestimmte Dinge zu bekommen oder Verhaltensmuster trainieren.

Die Selbsthypnose wir begleitend zum Beispiel in der Suchttherapie und in der Psychotherapie eingesetzt. Es gibt einige Studien zur Selbsthypnose die zum Beispiel im Bereich abnehmen mit Hypnose und Leistungssport, mittels Sporthypnose, hohe Erfolgsquoten nachweisen.

 

Ob die Selbsthypnose bei einem selber klappt muss man schlicht und einfach ausprobieren. Voraussetzung dafür ist aber in jedem Fall, dass man dafür zugänglich ist. Steht man dem Thema sehr skeptisch gegenüber dann wird es schwer sein die notwendige Trance zu erreichen und somit die „Tür“ zum Unterbewusstsein zu öffnen. Ein guter Ratschlag ist es nicht wertend an die Sache heranzugehen, sondern sich voll und ganz auf die Stimme und Anweisungen des Sprechers zu konzentrieren.

Sporthypnose

Beim Abnehmen mit Hypnose gibt es viele Techniken die auf eine Reduzierung des Hungergefühls setzen und uns zu einem normalen Essverhalten führen sollen. Nicht so der Ansatz der Sporthypnose.

Die „Sporthypnose“ ist eine Technik aus der Sportpsychologie mit der man versucht Unterbewusste Blockaden und festgefahrene Verhaltensmuster aus dem Kopf zu entfernen um erfolgreich und vor allem regelmäßig Sport zu machen, beziehungsweise seine Leistung zu steigern.
Das Unterbewusstsein und die Psyche haben direkte Auswirkungen auf den Körper. Zum Beispiel zeigt sich dies wenn wir einen Horrorfilm schauen. Bedrohliche oder schockierende Sequenzen aus dem Film führen bei vielen Menschen zu einem Ansteigen des Pulses und zu Fluchtreaktionen. Ein „Schauer“ läuft uns über den Rücken. Dieses Verhalten steuert unser Unterbewusstsein und es ist möglich unser Verhalten zu beeinflussen. Im Leistungssport ist diese Technik anerkannt und stark im Vormarsch. Marathonläufer und Fußballspieler bezeichnen sie scherzhaft als „legales Doping“ und sie ist ein unverzichtbarer Teil des modernen Mental-Trainings.

Wie wird Sporthypnose angewandt?

Sporthypnose geschieht entweder durch einen Hypnotiseur oder durch gezielte Selbsthypnose. Beim Abnehmen mit Hypnose wird überwiegend die Selbsthypnose angewandt. Man lernt sich klare Ziele zu setzen. Diese Ziele sollen möglichst bildhaft und emotional sein. Das kann zum Beispiel eine Hose sein in die man wieder passen will, oder man sieht sich selbst einen 10 Kilometer lauf absolvieren. Sportpsychologen sprechen von einer „Erinnerung an die Zukunft. Der Benutzer wird meist durch ein Programm und durch Audioaufnahmen in eine Trance versetzt um diese Ziele zu festigen. Eine kurze Suche bei Google belegt den Erfolg dieser Methode.

Sporthypnose eignet sich vor allem für Menschen die sich für den Sportlichen Weg zur Abnahme entschieden haben, sich aber aufgrund ihres Schweinehundes nicht dazu überwinden können regelmäßig Sport zu machen.

Bei der Selbsthypnose ist es immer wichtig darauf zu achten, dass das Programm von einem seriösen Hypnose Coach erstellt wurde. Mögliche Fehlleitungen sollte man nicht unterschätzen. Am besten recherchiert man etwas im Internet nach dem Coach und schaut sich seine Referenzen an. Oft haben Coaches YouTube Videos in denen man erstmal schauen kann ob die Stimme des Sprechers einem liegt, ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Etablierte Programme gibt es im folgenden Link zum Beispiel von Reza Hojati.